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Allgemeines : Kommt ein Vogel geflogen...
 



Kommt Sie jetzt doch schon eher als befürchtet – die elektronische Gesundheitskarte eGK (auch eCard genannt)?
Nach den letzten Absichtserklärungen aus dem Gesundheitsministerium droht die politisch gewollte große Datenzentralisierung bereits zum 01.04.2008. Dann müssten sich die Praxen gezwungenermaßen mit teurer, neuer Hardware ausgestattet haben, um auf Stammdaten zuzugreifen und um elektronische Rezepte ausstellen zu können. Hilfe!


In den IT-Fachforen jubeln derzeit unkritische Technokraten, wie toll doch die 10.000er Tests schon funktionieren und wie sicher die Datenverschlüsselung doch angeblich sei.
Auf die Bedenken der Ärzteschaft wird regelmäßig hingewiesen – meist verkürzt. Deren Einwände beschränken sich bekanntlich nicht allein darauf, dass die Praxen ihre neuen Infrastrukturen größtenteils selber finanzieren sollen, während die Krankenkassen (Risikoselektion, Personalabbau!) und die IT-Industrie ("Subventionierung") die Hauptgewinner des Mammutprojekts sein werden.

Was können wir in medi-owl tun, um dieser Entwicklung zu begegnen?

Das eigentlich Alarmierende ist, dass viele Kolleginnen und Kollegen noch immer nicht hinreichend informiert sind, was da auf sie zukommt. Die Öffentlichkeit sowieso nicht – der wird weiß gemacht, mit der neuen Karte werde alles viel besser: jeder Arzt ist im Notfall sofort über alles informiert - keine Papierrezepte mehr, die in der Handtasche zerknüllen usw., na ist doch super!

Bernd Lehne hat kürzlich eine Initiative gestartet, um unsere Patienten qualifiziert über die Begleiterscheinungen der eCard zu informieren und zu sensibilisieren. Herausgekommen ist ein Patientenflyer, der mehr bietet als Parolen im Bildzeitungs-Stil. Medi-owl setzt damit auf einen Behandler-Patienten-Dialog auf Augenhöhe. Wir finden, soviel Niveau kann nicht schaden. Wer für neue, intelligentere Versorgungsformen eintritt, profitiert dabei sicher von qualitätsbewussten und gut informierten Patienten.

Was passiert darüber hinaus? Wir wollen versuchen, mehr Transparenz in die netzinterne Diskussion um einen gemeinsamen Standard bei der künftigen Datenkommunikation zu bringen. Für viele Praxen stehen in Kürze Investitionsentscheidungen an – und das in einem hektischen Klima voller verwirrender Signale aus Wirtschaft und Politik. Dazu suchen wir noch weitere Kollegen, die mit uns den Markt sichten und sich mit Fachleuten auf eine Empfehlung einigen, die möglichst alle Optionen für eine Kommunikationsentwicklung im Praxisnetz offen lässt. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, setzen Sie sich bitte mit Bernd Lehne, Volker Metzdorf oder Felix Mayser in Verbindung.


Download: der Patientenflyer - kann auch über unser Büro bezogen werden: Tel. 0521/2608614

Bestellen Sie sich dazu passend die Plakate vom Medi-Verbund

mehr zur eCard und zum Thema "Elektronischer Datentransfer" finden Sie auf unserer Spezialseite...
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Erstellt von Ralf Klose
am 25.10.2007 23:00

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